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Beamer als Bildschirmalternative fürs Gaming

Fernseher und Monitore in Größen bis zu 60 Zoll waren vor wenigen Jahren noch unbezahlbar. Inzwischen sind gute Geräte bereits unter 1.000 Euro erhältlich. Dennoch scheitern auch die größten Monitore an den bis zu fünf Meter breiten Bildprojektionen von modernen Gaming Beamern. Zumindest für den wahren Gamer kann die Bildschirmdiagonale nicht groß genug sein. Mit einem leistungsstarken Gaming Beamer werden die Grenzen von teuren Monitoren gesprengt.

Ein über lange Zeit verbreitetes Gerücht besagt, dass Beamer nicht mit der Leistung eines guten Monitors mithalten können. Stiftung Warentest widerlegt dieses Vorurteil und bezeichnet aktuelle Gaming Beamer als eine überraschend gute Alternative zum klassischen Monitor.

Viele Spieler fragen sich, worauf man beim Kauf eines Gaming Beamers achten sollte. Diese Frage wollen wir heute beantworten.

Technische Anforderungen an den Gaming Beamer

Vor allem für Konsolenspieler ist die Anschaffung eines Beamers zum zocken eine Überlegung wert. Gängige Konsolen wie die Playstation 4, Xbox One oder die Nintendo Switch setzen auf das Full-HD-Format. Daher wird eine native Full-HD-Auflösung (1920×1080 Pixel) zum Must-Have eines jeden Gaming Beamers.

Es steht außer Frage, dass zukünftige Generationen an Spielekonsolen auf das 4K-Format setzen. Weitere Informationen findest Du in einem 4K Beamer Test.

Wer nicht nur in der Nacht bei völliger Dunkelheit zocken möchte, sollte einen Gaming Beamer mit wenigstens 2000 ANSI-Lumen kaufen. So wird auch tagsüber ein perfekt sichtbares Bild auf die Leinwand projiziert. Mit einem hohen Kontrastverhältnis von 10.000:1 oder mehr und einer möglichst hohen Bildwiederholungsrate (240hz) steht der Beamer einem Gaming Monitor in Nichts nach.

Anhand der technischen Anforderungen liegt es Nahe sich für einen Beamer mit DLP (Digital Light Processing) Technologie zu entscheiden.

Anschlüsse und technische Features

Leistungstarke Gaming Beamer mit den aufgeführten technischen Anforderungen sind bereits ab 700 Euro erhältlich. Acht geben sollte man auf Anschlussmöglichkeiten und Geräuschentwicklung.

Zu den Anschlüssen sollte wenigstens ein HDMI-Anschluss zählen. Mit HDMI ist das Anschließen von gängigen Spielekonsolen kein Problem. Auch Laptop oder PC können so ohne Komplikationen mit dem Beamer verbunden werden.

Die Hardware des Projektors muss während des Zockens ausreichend gekühlt werden. Dass die Lüfter von Projektoren in der Regel alles andere als leise sind, ist allgemein bekannt. Für Gamer die es gewohnt sind mit Headset zu zocken, ist die Geräuschentwicklung des Beamers weniger interessant. Sollte der Beamer jedoch für Filmvorführungen ohne Headset verwendet werden, sollte die Lautstärke der Lüfter unter 25 Dezibel liegen.

Die Wahl der richtigen Leinwand

Auch der beste Gaming Beamer ist nur so gut, wie die zum Einsatz kommende Leinwand. Vor allem die Tuchoberfläche spielt eine wichtige Rolle. Leinwände mit weißer Tuchoberfläche kommen vorwiegend in hellen Seminarräumen während Präsentationen zum Einsatz. Für kontraststarkes Gaming in abgedunkelten Räumen sollte die Tuchoberfläche grau sein.

Der sogenannte Gainfaktor einer Leinwand sagt aus, wie viel des einfallenden Lichts zurückgeworfen wird. Kann der Raum komplett abgedunkelt werden, ist ein Gainfaktor von 1.0 ausreichend. Ist das Licht im Raum nicht regulierbar, sollte der Gainfaktor entsprechend höher sein, um das projizierte Bild zu optimieren.


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